Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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vortheilhaft, an, hatte ſich auch ſchon gegen den ver⸗ mittelnden Freund ziemlich beſtimmt erklärt, als er mit ihr und einigen Fremden das Attelier eines be⸗ ruͤhmten Künſtlers beſuchte. Die muntere Witwe verweilte hier vor einem Apollo einen Augenblick länger, als Ferdinand für zuläſſig hielt, und— er ſchrieb ein zweytes, Alles wiederrufendes Billet! Jetzt trat eine gänzliche Windſtille ein, wäh⸗ zend welcher ſich Ferdinand von der Welt, wie die „Welt von ihm, völlig zurückzog. Eine alte Haus⸗ hälterinn, die zucht⸗, ehr⸗ und tugendbelobte Jung⸗ ſer Sara Krüme lin, beſorgte ſeine Wirthſchaft. Sein immerwährender Umgang waren Pergament⸗ bände; ſein Vergnügen nach der Mahlzeit eine Ca⸗ narienhecke, die er, um doch auch was Lebendiges um ſich zu haben, zwiſchen ſeinen Fenſtern angelegt hatte; ſeine Kurzweil des Abends ein ſchnurrender sypriſcher Kater, der Günſtling der Ausgeberinn.

Schon ſeit langer Zeit hatte der junge Graf G. und Heimfeld, die beyde längſt verheirathet waren, Ferdinanden zu ſich eingeladen; ſchon oftmahls hatte er einen Beſuch verſprochen, ohne vor mannigfalti⸗ ger Arbeit bazu bommen zu können. Endlich, an ei⸗ nem ſchönen Herbſttage, da er eben den letzten Bo⸗ gen eines, mit unglaublicher Mühſamkeit vollende⸗ ten Werkes in die Buchdruckerey geſchickt hatte,

fühlte er mehr als je das Bedürfniß, ſeine Freude

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