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nig, in dem Nebenzimmer deutſch, und ſogar den Dialeet ihrer Provinz, zu vernehmen. Die im Aus⸗ lande weit größere Anhänglichkeik an Landsleute, ſelbſt die Neugier, vermochte ſie, ihren Nachbarn einen Beſuch zu machen. Sie erkannten in ihnen den Sohn eines reichen Banquiers aus der Reſi⸗ denz, und einen alten erfahrnen Handlungsdiener, der jenem zum Mentor diente. Der Reiſeplan, der dieſen beyden vorgeſchrieben war, ſtimmte faſt ganz mit dem ihrigen überein.. Der junge Fritz Heimfeld, ein blühender, lebensfroher Jüngling, war nur um einige Jahre älter, als der Graf, und man konnte ihn nicht ſe⸗ hen, ohne ihn wegen ſeiner Gutherzigkeit, wegen ſeines offnen Betragens, wegen ſeiner nie verſie⸗ genden Heiterkeit, für den angenehmſten Geſellſchaf⸗ ter zu halten. Der Commis, der dieſe Reiſe ſchon ehedem einmahl gemacht hatte, verbarg unter einem trockenen Außern, Erfahrung, vielſeitige Menſchen⸗ kenntniß und practiſche Lebensklugheit, ſo daß bey ihm ſelbſt Ferdinand manches zu lernen fand. Man kam bald überein, ſo lange es Zeit und Umſtände erlaubten, die Neiſe zuſammen zu machen, und war bald ſo an einander gewöhnt, daß man, um uch nicht trennen zu dürfen, auch über Zeit und..⸗ ſtände zuweilen hinweg ſah. Während man auf dieſe Weiſe Italien und Frankreich durchſtrich, erhielt Ferdinand zuweilen von Amalien Briefe, voll Verſicherungen der treue⸗


