Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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merkſam machte, wollte keine heitere fortdauernde Unterhaltung gelingen. Und kaum war man ausge⸗

ſtiegen, als der Alte Ferdinanden auf die Seite. nahm, und ihn, unter Beziehung auf das, was er

vermuthlich ſchon von der Mutter gehört haben wer⸗ de, erſuchte, Amalien ſachdienliche Vorſtel⸗ lungen zu machen, indem man wohl wiſſe, wie viel ſie auf ſein Urtheil gebe. Achſelzuckend, ſtockend, verlegen, konnte dennoch Ferdinand dieſen Dienſt des geachteten Hausfreundes unmöglich verweigern, und ehe er ſichs verſah, waren die Ältern weit zu⸗ rückgeblieben, und er mit Amalien wieder allein. Beyden Theilen ſchien das vor kurzem abge⸗ brochene Zweygeſpräch gleich anziehend geweſen zu ſeyn, und es war daher auch in kurzem wieder an⸗ geknüpft. Zärtliche Blicke, zärtliche Händedrücke, wurden aufs neue gewechſelt; die ſchlanken italie⸗ niſchen Pappeln rauſchten, der Sonnenſchein buhl⸗ te mit den Blumen, die Nachtigallen ſchlugen, und — unweit eines ſanftplätſchernden, mit dem Nah⸗ men Laura's bezeichneten Quells, geſtand man ſich die lang verſchwiegene, gegenſeitige Neigung. Amalie erklärte, von ſüßer Begeiſterung ergrif⸗ fen, den heroiſchen Entſchluß, jeder, dieſer Liebe drohenden Gefahr, ja ſelbſt dem Tode ſtandhaft zu trotzen: Ferdinand, deſſen ruhigere Phantaſie ihm eine weniger ſchreckrare Zukunft zeigte, hielt es für rathſam, vor allen Dingen die Mutter mit in das Bündniß zu ziehen, welche dann wohl mit der

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