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287 dem Ueberirdiſchen nur um ſo feuriger, und ſah, verloren in Traͤume der Liebe, dem Ende des hochzeitlichen Mahles mit ungeduldig klopfendem Herzen entgegen.
Endlich verſchwand Medora mit Irenen; Henarez küͤßte Mariani, und folgte der Negerinn, die ihm, in Begleitung mehrerer be⸗ kraͤnzten Maͤdchen, welche Fackeln, muſtkaliſche Inſtrumente, Blumen und Fruchtkoͤrbchen tru⸗ gen, zur Thuͤr des Brautgemaches leitete. Auf, und ſchnell hinter ihm zu, rauſchten die Thuͤren des Cabinetts; in weiter Entfernung toͤnte die⸗ Melodie, die er dieſen Morgen vernommen hatte, doch ohne Begleitung der Stimme; ſchoͤner, als die braͤutliche Eythere, ſchlummerte Medora, der die Scham nur eine einzige Kerze fuͤr das Brautgemach, der die Liebe fuͤr die jugendliche
Bruſt, fuͤr die runde, blendende Achſel, nur den
Schleyer der goldenen Haare geſtattet hatte, auf dem bluͤthenbekraͤnzten Ruhebette. Die Muſik verſtummte; Medora oͤffnete die liebetrunke⸗ nen Augen, hob den blendenden Arm, und die Kerze verloͤſchte.
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Und ſchon hatte Aurora uͤber das ſchwanen⸗
weiße Lager der Liebe ihren Roſenflor ausge⸗


