Teil eines Werkes 
3. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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271 ob ich ſchon, nach manchem Ereigniſſe zu urthei⸗ len, nicht alles geradezu ablaͤugnen mag. Das Reich des Glaubens und der Wunder gehoͤrt ja recht eigentlich den Frauen und“— Maria⸗ ni's Geſicht verzog ſich in ein wohlwollendes Laͤcheln—„den liebenden Juͤnglingen; wolltt. ich Alter dir davon erzaͤhlen, ſo muͤßte dir aus meinem Munde alles wie ein Maͤhrchen aus dei⸗ nen Kuabenjahren vorkommen.— Hier, dieſe Thuͤr fuͤhrt zu deinem Schlafeabinett; nimm dieſe Kerze— gute Nacht, lieber Gaſtfreund!*

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So wenig das Innere des kuͤhlen, einer Grotte gleichenden Zimmers, wohin das Maul⸗ thier des geſchaͤftigen Niccolo ſchon das ganze Gepaͤck ſeines Gaſtes uͤberbracht hatte, dem einfachen Aeußern der ſtrohbedeckten Ein⸗ ſiedlerhuͤtte angemeſſen war, und ſo duftig das Bett, vermuthlich von Medora's Hand ge⸗ ſchmuͤckt,— denn auch ein Band, das Hena⸗ rez an ihrem Buſen erblickt hatte, lag verraͤ⸗ theriſch unter den Blumen— dem Eintretenden

ſich entgegenblaͤhte; ſo wenig, oder vielmehr

um ſo weniger, konnte Henarez ein Auge ſchließen. Schon die von Mariani am Schluſſe ſeiner Erzaͤhlung nur fluͤchtig erwaͤhnten Ofſen⸗ barungen, welche in Henarez ſo manche

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