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ſchlagende Wirkung in Mally's Seele hervor brin⸗ gen muͤſſe, nannte die Freude eine Arzeney der Seele, und gab ſeine volle Einwillign ng. Wer war froher, als Alwill! Er drang jetzt zum erſten Mahle in Edward, Mally ſelbſt mit zu beſuchen, und dieſer war hierzu um ſo bereitwilliger, da er ſchon laͤngſt dieſen Wunſch gehegt und nur aus Delicateſſe ihn nicht geaͤußert hatte.
Sie fanden die reizende Kranke blaß, aber ſtill heiter; Maclean's Beſuch ſchien ſie ſehr zu erfreuen. Nach einer langen zart abgewogenen Vorbereitung, welcher das holde Maͤdchen ahndend und hoffend Gehoͤr gab, rief Alwill, ſeine Mally feſt umarmend:„Faſſe Mutb, ſußes Maͤdchen meiner Liebe! Du wirſt leben und gluͤcklich ſeyns die goldene Roſe iſt gefunden!*
„Taͤuſche mich nicht, du mein Freund, mein uͤber alles Geliebter!“— erwiderte Mally mit ſchmachtendem, ſeelvollen Blicke—„Du weißt es nicht, wie zarte Saiten meiner Seele du mit dieſem freundlichen, hwohl vergeblichen Troſte beruͤhrſt!*
Und ſchon hatte Alwill, der Verabredung ge⸗
maͤß, die künſtlich gearbeite Roſe aus der Hand
der Wittwe heimlich empfangen, und legte ſie zitternd auf Mally's Schooß.
„Gott! Gett!“— rief das holde Maͤdchen, ſich ſanft an ihn anſchmiegend, mit Treaheaeen.


