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Augen—„ich kann nicht laͤnger zweifeln— es iſt Wahrheit, kein lebhafter Traum— ich werde nicht länger zwiſchen Ahndung und Furcht von mir ſelbſt, ſchwanken!
Maclean beugte ſich, um die goldene Roſe ge⸗ nauer zu betrachten; ſie ſchien ihm ganz ſo geſtal⸗ tet, wie jene, die er zuweilen in ſeiner Familie geſehen hatte.
Mally lag noch immer, ſanft athmend, Bluͤ⸗ thenhauch auf den Wangen, im Auge Verklaͤrung, an der Bruſt des zaͤrtlich Geliebten. Dann bat ſie die beyden Freunde, ſie fuͤr jetzt zu verlaſſen. Sie erfuͤllten augenblicklich, doch nicht ohne Be⸗
Stunden erkundigen, und erhielten in einem kurzen Billet der Wittwe die troͤſtliche Nachricht, daß Mally wohl eine Stunde lang in dem Schlaf⸗ cabinette einſam gebetet habe, nun aber unge⸗ woͤhnlich erheitert ſey und auf den naͤchſten Be⸗ ſuch ihrer Freunde ſich nicht wenig freue. KRaturlich wurde dieſer nicht lange verſcho⸗ ben; beyde kamen abwechſelnd, bald zuſammen,
zige Schweſter zärtlich ſorgende Bruͤder. Mally
ſorgniß, dieſen Wunſch, ließen ſich nach einigen
bald auch allein; es ſchienen zwey, um die ein⸗
erholte ſich von Sas zu Dag mehr; die goldene Roſe ſtand in einem Porzelläͤngefäß auf ihrem 8 Kahtiſchchen, und ſo oft ſie mit Alwill von ihrer
Liebe ſprach, blickte ſie vertrauensvoll nach ihr hin.
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