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ſchweigend, mit einem Blicke gen Himmel, den Kopf; ſie verließen das ſchaurige Todtengewoͤlbe.
Der waͤrmende Strahl eines fruͤhen Lenzta⸗ ges begruͤßte ſte an der Kirchenthuͤr; wolkenleer war der Himmel, und das erſte Grün bedeckte den Fußboden. Unwillkuͤhrlich erhoben beyde, von dieſer Fruͤh lingspracht uͤberraſcht, Ihne ein Wort zu ſagen, Augen und Haͤnde, und ſchlugen einen kleinen Umweg ein, um durch den Garten in das Schloß zu gelangen. Da erblickten ſie auf der Landſtraße einen eiſewagen, von zwey Officie⸗ ren zu Pferde begleiteet..
Die Chaiſe hielt an der Gartenthuͤr; die Reeiiter ſaßen ab; ein wohlgebildeter, ungefaͤhr dreyßigjaͤhriger Mann, eine ſchlanke Dame, ſtie⸗ gen aus; ſie konnten nicht daran zweifeln, daß ihnen von Nachbarn und Freunden ein Beſuch zugedacht ſey.
Jetzt ſchienen die Fremden auch Sophien und Marien zu erblicken. Einer der Officiere reichte er Dame den Arm; der Mann in buͤrgerlicher Kleidung nebſt dem andern Officier folgten in kleiner Entfernung. Der Graͤfinn ſchon vom Al⸗ ter getruͤbter Blick ſtrengte ſich vergeblich an, die Beſuchenden zu erkennen. Erſt als ſie naͤher ka⸗ men, und die junge Frau voller Ungeduld den Arm ihres Begleiters verließ; erſt als die An⸗ nehmlichkeit ihrer Bewegungen, die Schlankheit
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