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.. 13 gemacht haben wuͤrde, und nur Fraͤulein Maria war Zeuginn der Thraͤnen, welche nach dem Ab⸗ ſchiede des edlen Bruͤderpaares ungehindert floſſen.
Kaum hatten die Grafen Carl und Dietrich ſich dem ehrwuͤrdigen Helden vorgeſtellt, als er ſie mit unverhehltem Wohlgefallen unter ſein Heer aufnahm. So wohnten ſie denn dem Feldzuge im Elſaß gegen Frankreich, und dem Feldzuge in Pommern gegen Schweden bey; ja, als die innere Ruhe des Vaterlandes es geſtattete und ihre Ruhmbegierde ſie nicht raſten ließ, ſo begaben ſie ſich ſpaͤterhin mit Erlaubniß des Churfuͤrſten als Freywillige in kaiſerliche Kriegs⸗ dienſte. Auch hier zeichneten ſich beyde, und zwar Carl in Pohlen, Dietrich aber bey der beruͤhmten Belagerung von Neuhaͤuſel“), auf das vor⸗ theilhafteſte aus, und benutzten dagegen jedes Mahl die Winterzeit, wo nach damahligem Kriegs⸗
gebrauche die Armeen oft gaͤnzlich aus einander*
gingen, um den ſanfteren Forderungen ihres Her⸗ zens durch einen Zuſpruch bey Sophien und Marien zu genuͤgen.
Schon der erſte Eindruck, den die fromme, holdſelige Maria in der Linden⸗Allee auf die zu⸗ ruͤckkehrenden Bruͤder machte, hatte ihr Bild den Herzen der feurigen Juͤnglinge zu tief eingepraͤgt,
*) Sie dauerte voin 27. Junius bis zum 0. Auguſt 1638-


