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Zwei Tage darauf befand ſich Anna im Beſitz eines eigenhändigen Schreibens des Kaiſers, in welchem ihrem Verlobten vollſtändige Verzeihung und ſomit auch freie Rückkehr nach Rußland zugeſichert wurde.
„Jetzt fort“, rief ſie,„denn ich glaube nicht eher an mein Glück, als bis ich die ruſſiſche Grenze hinter mir habe.“
„Ein unheimliches Reich, Schweſter“, ſagte Olof, „in unſerm Finland lebt es ſich doch beſſer!“
Als die Geſchwiſter in Sarlaa wieder anlangten, hielt Anna dem herbeieilenden Grafen ſchon von wei⸗ tem das verhängnißvolle Papier entgegen.
„Ende gut, Alles gut!“ rief ſie mit ſtrahlendem Geſicht.„Hier iſt Ihr Pardon, Zubow, und den mei⸗ nigen gebe ich Ihnen mit in den Kauf für all den
Kummer und den Schmerz, den Sie mir zugefügt
haben!“
„Iſt dies wirklich Ihr Ernſt, liebe Anna?“ fragte Zubow lächelnd.
„Nun, Ihr Männer ſeid es wirklich nicht werth, daß man ſich Euretwegen ſo abängſtigt!“ Und la⸗ chend entwand ſie ſich den Armen ihres Verlobten und flog in die des Veterans, welcher ſie mit einem Blick freudiger Genugthuung an ſeine Bruſt zog.
„Ich habe Ihnen auch noch Bericht über den Auf⸗


