Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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daher als eine Pflicht, denſelben auch eigenhändig ab⸗ zugeben.“

Aber Sie müſſen doch jedenfalls einen Beſchützer bei ſich haben?“

„Damit bin ich einverſtanden, und zu dieſem Zweck ſoll mein Bruder mich begleiten.“

„Welchen Weg nehmen wir, Schweſter?“

„Den Seeweg. Wir ſchiffen uns in Abo ein. Mit guten Empfehlungen verſehen, wird es mir nicht ſchwer fallen, Zutritt zur Kaiſerin zu erlangen.“

„An Muth fehlt es Dir nicht“, ſagte der Veteran und ſtreichelte mit einem ſtolzen Lächeln die blühenden Wangen ſeiner Nichte.

„O“, rief dieſe und ſandte dabei Zubow einen zärt⸗ lichen Blick zu,„die Willenskraft unſeres Geſchlechts iſt in manchen Dingen ſtärker, als Ihr egoiſtiſchen Män⸗ ner zugeben wollt.“

Als der Graf mit Olof allein war, ſagte er zu dieſem:

„Ich habe Ihnen von einem verabſchiedeten Lieu⸗ tenant Peter Jakuſchkin erzählt, welcher mir bei meiner Flucht aus Petersburg treue Dienſte leiſtete. Ich möchte gern etwas für denſelben thun. Hier iſt ſeine Adreſſe. Erzeigen Sie mir doch den Gefallen und erkundigen Sie ſich, wie es ihm geht.“