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„Man muß das Eiſen ſchmieden, ſolange es warm iſt“, murmelte Toll und trat, von dem ihm gewährten Vorrecht Gebrauch machend, unangemeldet in das Zim⸗ mer Guſtav's IV.
„Gut, daß Sie kommen“, rief dieſer.„Sie ſind der einzige Mann, dem ich in dieſer Zeit des Ungehorſams und des Verraths vollſtändig vertrauen kann.“
„Mein Blut und mein Leben ſteht Eurer Majeſtät zu jeder Stunde zu Gebote“, antwortete der General, heuchleriſch die Hand aufs Herz legend.
„Ich weiß es, Sie ſind mir ein treuer Freund. Haben Sie ſchon die neueſten Nachrichten vernom⸗ men?“
„So eben begegnete ich dem Miniſter von Ehren⸗ heim.“
„Und Sie billigen meinen Entſchluß?“
„Vollkommen, Majeſtät. Ein entſchiedenes Auf⸗ treten iſt nothwendig, jede Nachſicht wäre Schwäche.“
„Und Gott wird mir den Sieg verleihen oder mich als Märtyrer ſterben laſſen“, bemerkte der König, indem er wieder in ſeine falſch angebrachte Frömmelei verfiel.
„Das iſt auch meine Ueberzeugung, und da der Himmel ſich ſeine beſondern Organe auserwählt, durch deren Mund er ſpricht, ſo wäre es gerade jetzt an der Zeit, einen frommen Mann zu Rathe zu ziehen, um
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