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ten Geſandtſchaftsperſonal gleichzeitig Arreſt auf ihren Zimmern an? Nein, einen ſolchen Auftrag vermag ich nicht auszuführen, dies verbietet mir die Pflicht gegen Höchſtdero Perſon und die Rückſichtnahme auf das Wohl des Staates.“
Der König ſtampfte zornig mit dem Fuße.„Gehen Sie“, rief er,„auch ohne Sie wird mein Wille voll⸗ führt werden! Ich werde meinem Flügeladjutanten dieſen Auftrag ertheilen; er iſt Soldat, und als ſolcher weiß er zu gehorchen. Gehen Sie!“
Der verblendete Monarch machte eine abweiſende Bewegung mit der Hand, und Ehrenheim, welcher wußte, daß gegen ſeinen Starrſinn nicht anzukämpfen war, entfernte ſich mit einem tiefen Seufzer.
Als er den Vorſaal durchſchritt, begegnete ihm der General von Toll, welcher ihn mit höfiſcher Freund⸗ lichkeit grüßte, während ſich in ſeinem Geſicht eine heimliche Schadenfreude ausſprach.
„In welcher Stimmung befinden ſich Seine Maje ſtät?“ fragte er, einen Augenblick ſtehen bleibend.
„Eure Excellenz ſind ja im Begriff, ſich ſelbſt davon zu überzeugen“, antwortete der Miniſter kurz, denn er wußte, daß alle dieſe Höflinge ihre perſönlichen In⸗ tereſſen verfolgten und gewiſſenlos an dem Sturz des unglücklichen Monarchen arbeiteten.


