ich denſelben auch fortſetzen und zu dieſem Zweck habe ich beſchloſſen, dem Feldmarſchall von Klingſporr den Oberbefehl in Finland anzuvertrauen.“
Ehrenheim erbleichte.„Ich bitte Eure Majeſtät
unterthänigſt, die Sache nochmals in reifliche Erwä⸗ gung zu ziehen, bevor Sie in dieſer Beziehung einen Entſchluß faſſen. Wir bedürfen eines energiſchen, that⸗ kräftigen Mannes, und meine Pflicht gebietet mir, offen zu bekennen, daß ich dieſe Eigenſchaften bei dem Feldmarſchall nicht zu finden vermag.“ „,hre perſönliche Abneigung gegen denſelben gibt Ihnen dies wohl nur ein“, antwortete halsſtarrig Gu⸗ ſtav Adolf, welcher inzwiſchen an ein Pult getreten war und zu ſchreiben begonnen hatte.„Hier nehmen Sie dies, ich betrachte nunmehr jede Brücke zwiſchen mir und meinem Schwager als abgebrochen und ver⸗ traue jetzt lediglich nur noch auf Gott und meine ge⸗ rechte Sache.“
Der Miniſter überflog mit raſchem Blick die ihm überreichten Zeilen und Beſtürzung malte ſich auf ſei⸗ nem Antlitz.
„Wie“, rief er,„Eure Majeſtät erklären dem ruſ⸗ ſiſchen Geſandten, daß Sie mit dem heutigen Tage jeden diplomatiſchen Verkehr mit ihm als abgebro⸗ chen betrachten, und kündigen ihm und dem geſamm⸗


