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Olof ſah ſeine Schweſter an, dieſe ſchickte ihm einen zuſtimmenden Blick zu.
„Der Graf“, ſagte er, auf die Frage des Vete⸗ rans antwortend,„iſt bereits geſtern Nacht abgereiſt.“
„Wie, abgereiſt? Man ſcheidet doch nicht aus einem Hauſe, wo man gaſtlich aufgenommen worden iſt, ohne Abſchied zu nehmen?“
„Lieber Oheim, es walten hier eigenthümliche Ver⸗ hältniſſe ob. Zubow konnte nicht länger bleiben, er
mußte fort, wenn er ſich nicht der Gefahr ausſetzen
wollte, verhaftet zu werden.“
Der alte Herr ſtarrte den Sprecher wie Jemand an, welcher über den Sinn einer Mittheilung vollſtän⸗ dig im Unklaren iſt.
„Was ſagſt Du da, Neffe? Wenn er ſich nicht der Gefahr ausſetzen wollte, verhaftet zu werden? Welches Geheimniß ſteckt dahinter? Hat unſer Gaſt etwas gethan, was ihn unſerer Freundſchaft unwerth macht?“
„Nein, Oheim, aber ein Anderer iſt es, der Dein Haus beſchimpfte.“.
„Wer?“
„Unſer Vetter Holm.“
Der Major fuhr empor, die Röthe des Zorns färbte ſein Geſicht.„Sprich deutlich und kurz, ich muß


