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in dieſer Sache klar ſehen. Ein ſolcher Schimpf ſollte mir von einem Menſchen angethan werden, der ſich, wenn auch nur entfernt, zur Familie zählt? Das wäre ja entſetzlich! Rede, Olof, gib mir Aufklärung!“
„Nun, der Graf iſt ein politiſcher Flüchtling; er hat das Unglück gehabt, auf eine ſehr unangenehme Weiſe mit dem Großfürſten Conſtantin in Berührung zu kommen. Außerdem hat ihm der General Arakt⸗ ſchejew Rache geſchworen. Von Steckbriefen verfolgt, langte er hier an. Vetter Holm hat von dieſen Steck⸗ briefen Kenntniß erhalten und geſtern—“
Der junge Mann hielt inne und warf einen fra⸗ genden Blick auf ſeine Schweſter.
„Nun geſtern, Oheim“, fiel dieſe ein,„machte mir Holm eine Erklärung, welche ich mit Entſchiedenheit zurückwies, weil ich von jeher Abneigung gegen ihn empfunden habe. Von Wuth und Eiferſucht entflammt, bezeichnete er den Grafen als die Urſache ſeiner Nie⸗ derlage und drohte, ihn heute in unſerm Hauſe zu verhaften. Sollten wir Dir dieſe Schmach anthun laſſen? War es nicht recht, daß wir ihn bei Zeiten in Sicherheit brachten?“
„Gewiß, meine Kinder, Ihr habt da nur etwas ge⸗
than, was ich ſelbſt für meine Pflicht gehalten hätte. Allein bedenkt auch, daß Holm der Korb, welchen


