Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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„Haſt Du Alles bei Dir, was man zu einer Reiſe braucht?“

„Alles, Herr; meine Bedürfniſſe ſind nur klein.“

„Nun gut, Sjögren, jetzt merke auf. Dieſen Herrn hier vertraue ich Deiner Treue und Gewiſſenhaftigkeit an.“

„Sie ſollen nicht getäuſcht werden, Herr.“

„Du mußt ihn ſicher und ungefährdet bis nach Abo führen. Nicht auf der Landſtraße, ſondern durch unſere Wälder und Moräſte.“

„Gut, gut, ich kenne ja jeden Weg und Steg.“

„Von Abo wählen Sie den Seeweg bis Stockholm“, fuhr unſer Bekannter zu Zubow gewendet fort,„und wenn ich nicht irre, theilten Sie mir ja mit, daß Sie dort Freunde und Beſchützer zu finden hofften?“

„Ich bin deſſen ſogar ſicher. Gerade diejenige Par⸗ tei, welche am entſchiedenſten gegen Rußland auftritt, erfreut ſich jetzt bei Hofe des größten Einfluſſes.“

„Reiſen Sie alſo mit Gott, in wenigen Wochen ſehen wir uns hoffentlich in Stockholm wieder.“

Der junge Fine ſchüttelte dem Grafen herzlich die Hand und zog ſich dann nach dem am Ufer befeſtigten Nachen zurück, um dem Major Zeit zu laſſen, mit Anna ungeſtört noch einige Worte wechſeln zu können.

„Gott beſchütze Sie“, ſagte der Ruſſe bewegt;„mein Glück, meine Ruhe laſſe ich bei Ihnen zurück. Wanken