Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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war der einzige Vorwurf, welchen ſie ihm mit unend⸗ lich weicher Stimme und mit einem Lächeln, in wel⸗ chem ſich halb Trotz, halb Vergebung abſpiegelte, machte, als ſie den Blick wieder zu ihm erhob.

„Nun, glücklicherweiſe iſt das Gewitter vorüber und hoffentlich wird es jetzt beſtändiges Wetter bleiben“, bemerkte Olof ſcherzend.

„Darf ich hoffen, daß Sie mir wieder Ihr früheres Vertrauen zuwenden werden?“ fragte der Graf.

„Ja!“ antwortete unſere Bekannte ſo feſt und be⸗ ſtimmt und zugleich ſo mild und freundlich, daß es Zubow wie Glockengeläute klang und auch der letzte Zweifel in ihm verſchwand.

„Jetzt aber fort!“ rief Olof.„Ich ſelbſt werde die Ruder führen, Ihr könnt inzwiſchen Abſchied von einander nehmen.“

Leicht flog der Nachen über die vom Monde ver⸗ ſilberte Waſſerfläche. Als er am andern Ufer ange⸗ langt war, ſetzte der junge Mann eine kleine Pfeife an die Lippen und entlockte derſelben einen ſcharfen, weithin hörbaren Ton. Sogleich regte es ſich in den Büſchen und ein Mann in der Tracht eines finiſchen Bauers wurde ſichtbar, welcher ſich ſchnell der kleinen Gruppe näherte.

„Ich ſehe, Du biſt pünktlich, Sjögren“, ſagte Olof.