Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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„Es geht auf neun.“ „So iſt es Zeit, daß wir ausführen, was wir vor⸗ haben.“

„Ich treffe Dich alſo am See?“

„Zur feſtgeſetzten Stunde.“

„Auf Wiederſehen alſo! Ich begebe mich jetzt zum Grafen.“

Während Anna forteilte, ſtieg Olof langſam die Treppe hinauf und öffnete leiſe das Zimmer Zubow's. Er wurde von zwei Empfindungen beherrſcht, denn der Verdacht, daß der Graf an ſeiner Schweſter zum Ver⸗ räther geworden ſei, war auch bei ihm nicht ohne Wirkung geblieben und erfüllte ſein Herz mit Bitter⸗ keit, während er auf der andern Seite für den Ruſſen eine Zuneigung empfand, die er auch jetzt noch nicht ganz zu beſeitigen vermochte.

Der Major ſaß, als der junge Fine bei ihm ein⸗ trat, am Tiſch und ſtützte gedankenvoll den Kopf in die Hand. Olof bemühte ſich, eine kalte Miene anzunehmen, aber es gelang ihm nur halb, und mit mehr Freundlichkeit, als die Situation mit ſich brachte, ſagte er:

„Entſchuldigen Sie die Störung, aber ſie erſcheint gerechtfertigt durch Ihr eigenes Intereſſe.“

Zubow ſprang auf.„Was iſt vorgefallen?“ fragte