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auf den Major zu und fragte denſelben, indem er ihn mit einem ſtolzen, hochmüthigen Blick maß:
„Wiſſen Sie, wem Sie gegenüberſtehen, Graf?“
„O ja“, entgegnete dieſer furchtlos,„ich befinde mich in der Geſellſchaft Seiner Kaiſerlichen Hoheit, des Groß⸗ fürſten Conſtantin.“
„Und wie konnten Sie ſich unterſtehen—“
„Eurer Hoheit Schäferſtunde zu ſtören“, ergänzte unſer Bekannter furchtlos, indem er dabei ingrimmig auflachte.
„Sklave“, donnerte Conſtantin, und ſeine abſchreckend häßlichen Züge verzerrten ſich dabei noch mehr,„Sklave, ich werde Dich behandeln, wie es Dir gebührt. Du ſollſt meine Hand und meinen Fuß fühlen, und dann magſt Du froh ſein, daß Du noch ſo gut fortgekom⸗ men biſt!“
Er machte eine Bewegung, um ſein Vorhaben aus⸗ zuführen, aber der Major faßte an ſeinen Degen und ſagte mit eiskalter Stimme:
„Laſſen Sie die Hand ſinken, Kaiſerliche Hoheit, denn in dem Augenblick, wo dieſelbe meinen Körper berührt, würde dieſe Klinge Ihre Bruſt durchbohren!“
Conſtantin ſtampfte mit dem Fuße, und während ſeine Augen rachſüchtig aufleuchteten, ballte er die Fäuſte und rief:—


