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führt, geht Dich nichts an. Gib daher Raum und nöthige mich nicht Gewalt anzuwenden.“
„O Herr“, rief die Dienerin, denn eine ſolche war es, und ſank jetzt mit flehend emporgehobenen Armen vor dem Major auf die Kniee,„o Herr, was hier vor⸗ geht, mag nicht recht ſein, aber ſeien Sie großmüthig und haben Sie mit einer Unſchuldigen Erbarmen. Meine Gebieterin— o Sie wiſſen nicht, wie grauſam ſie
iſt!— würde mich zu Tode prügeln laſſen, wenn ich
irgend Jemand den Eingang in das Gemach, vor dem ich hier Wache halte, geſtattete.“
„Dennoch muß es geſchehen“, entgegnete der Major finſter.„Mache alſo Platz, denn keine Macht wäre im Stande, meine Schritte aufzuhalten.“
„O Herr, um der Barmherzigkeit Gottes willen—“
„Du rufſt Gott an und mir brennt eine Hölle im Herzen“, erwiderte Zubow dumpf, und zugleich ſchob ſeine kräftige Fauſt das Mädchen auf die Seite.
Ein gellender Schrei ertönte, und dann ſtürzte die junge Dienerin beſinnungslos zuſammen, während der Major in aufrechter Haltung mit feſter Entſchloſſenheit in das anſtoßende Gemach trat.
Sein Auge heftete ſich zornglühend und durchboh⸗ rend auf eine junge Dame, welche bei ſeinem Anblick wie niedergeſchmettert zuſammenſank und die ſich jetzt


