Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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tion und Zwangsarbeit in den Bergwerken Sibi⸗ riens.

Aber der Graf gehörte zu jenen entſchloſſenen, that⸗ kräftigen Naturen, welche kein Bedenken und keine Rückſichtnahme kennen, wenn ihr Stolz oder ihre Ehre angegriffen wird, und die dem Feinde, wer es auch ſei, mit glühendem Auge ins Geſicht blicken und Re⸗ chenſchaft für den begangenen Frevel fordern. Sein Herz war tödtlich verwundet und fieberhaft ſtieg ihm das Blut zum Kopfe. Einen Augenblick hatte er un⸗ ſchlüſſig angehalten und überlegt, aber auch nur einen Augenblick, und jetzt eilte er raſchen und feſten 8 Schrittes einem zweiten Gemach zu und ſtieß rückſichts⸗ 3 los deſſen Thür auf. Ein erſtickter halblauter Schrei, welcher offenbar durch Schreck und Ueberraſchung her⸗ vorgerufen worden war, ließ ſich hören, und zugleich erhob ſich ein junges Mädchen von etwa zwanzig Jahren und trat ihm mit einem Geſicht, auf wel⸗ chem ſich Beſtürzung und Angſt abzeichneten, ent⸗ gegen.

„Zurück!“ rief es.„Zurück, wenn Ihnen Ihr Leben lieb iſt! Keinen Schritt weiter, Herr, oder Sie machen mich und ſich ſelbſt unglücklich!“

„Schweig“, antwortete Zubow in gedämpftem Tone, nund vertritt mir nicht den Weg! Was mich hierher

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