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die Stunde erſchien nur zu bald, die von den ſchaudervollen Scenen jener Schreckens⸗ nacht das Wundervolle nahm, und ſchrecklich mir die Augen öffnete. Es war Täuſchung und ſchändlicher Betrug, und ich zittere, den zu nennen, der Gott ſo läſterte. Und gleich⸗ wohl müßt Ihr, edler Herr, den Betrüger kennen lernen. Drei Tage ſind es heute, daß mir der Abt Gregor den Auftrag gab, dem Prior von St. Vincenz in Franken ein Schreiben zu überbringen; ich glaubte, der Heiligkeit des Abtes Gehorſam ſchuldig zu ſein, und befolgte ſeinen Auftrag unverwei⸗ gerlich mit Windeseile, ohne einigen Dank dafür zu fordern; doch er gab mir ihn, und ſchaudern werdet Ihr, wenn ich Euch ſage, auf welche Art. O guter Gott! bewahre mein Herz vor Unglauben! denn was kann uns noch vor Zweifeln und Unglauben ſchützen, wenn Deine Prieſter ſelbſt zu Teu⸗ feln werden und den Laſtern fröhnen?“
„Ich hatte mein Geſchäft, dem erhaltenen Befehle gemäß, pünklich vollbracht,“ fuhr Veit


