Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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keit, von welcher ich im Kampfe mit meinem Bruder Zeuge war, und der Adel Euerer Seele, den Ihr nach Euerm Siege zeigtet, haben mein Herz voll hoher Achtung zu Euch erfüllt. Die Freundſchaft führt mich jetzt hierher, um Euere Bande zu löſen, und Euch aus dieſem Schreckensorte zu befreien. Kommt, edler Mann! ſeid frei! benützt den gegen⸗ wärtigen, günſtigen Augenblick, und rettet Euch durch ſchnelle Flucht Leben und Frei⸗ heit, und darf ich auf einigen Dank für dieſen Dienſt von Euch rechnen, ſo öffnet mir Euer edles Herz voll Freundesliebe, und vergönnt, daß ich Euch, den edelſten der Ritter, meinen Freund nennen darf. Ich kenne den ganzen

hohen Werth dieſes Gutes, das ich von Euch

verlange, aber bei Gott! ich will es zu ver⸗ dienen ſuchen, und ſeid verſichert, daß ich nicht mehr von Ench fordexe, als was ich auch zu erwidern und zu vergelten fähig bin. Gern wage ich den Zorn und den, Fluch meiner Eltern, indem ich ⸗Euch dieſen Kerker bffne; mit Freuden würde ich ſogar mein