8 40
Leben für Euch opfern, darum 15 tnich nicht vergebens bitten.“*
Liebevoll richtete er den armen Urach auf, der durch die ſo lange entbehrte Nahrung und durch ungepflegte Wunden ſo kraftlos war, daß er ſich kaum aufrecht erhalten konnte.
Von heißem Dank durchglüht, ſank er an die
Bruſt ſeines großmüthigen Erretters.„O Gott!“s rief er entzückt aus,„wie verdiene ich dieſen beiſpielloſen Edelmuth?— Verzeih mir, edler Freund, wenn mein Mund zu ſchwach iſt, Dir mein Gefühl bei dieſer edeln That zu ſchildern. Nimm in dieſer brüderlichen Um⸗ armung meinen glühend heißen Dank und dieſen Druck der Hand zum Unterpfande mei⸗ ner ewigen unwandelbaren Bruderliebe. Mein Arm, mein Schwert ſollen in Zukunft ſtets zu Deinem Dienſte bereit ſein, und iſt der Himmel mir nicht ganz abgeneigt, ſo wird er mein heißes Flehen mir gewiß gewähren und mir Gelegenheit ſchenken, daß ich Euch wie⸗ der vergelten kann.“ irn m
„Mein Freund! mein Bruder!“ rief Con⸗


