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ſchlagenden Buſen, und Arm in Arm zog ſie
ihn ſanft mit ſich fort. Mathildis war ſo liſtig geweſen, betäu⸗
bende Kräuter in den Wein des Abts zu mi⸗ ſchen, und die ſämmtliche Schaar der Möͤnche
lag mit Gregor zugleich in einem ſo feſten
todtenähnlichen Schlaf vergraben, daß der Un⸗
tergang des ganzen Kloſters ſie kaum würde daraus erweckt haben. Vor jeder Verrätherei durch dieſe Liſt geſichert, zog Mathildis den Jüngling durch die düſtern Hallen und Gänge der Abtei, und ungehindert erreichten Beide die hohe Kloſtermauer, wo eine in dem Ge⸗ büſch verſteckte Leiter ihnen mit leichter Mühe hinüber half.
Noch ehe die Zeit der Mette nahete, hat⸗ ten die beiden Liebenden glücklich das Kloſter verlaſſen, und voll heißem Dank hob ſich Herrmanns Blick zu dem ſternenhellen Himmel empor, als er zum erſtenmale ſich wieder von reiner Himmelsluft umweht fühlte und ſich in Freiheit ſah.
„So iſt es Wahrheit!“ rief er mit herz⸗
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