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„nun biſt Du mein!—„Dein, Dein auf ewig,“ flüſterte Herrmann trunken vor Ent⸗
zücken,„ſo wie Du, Theuere, durch dieſen
Kuß auf ewig Dich mir geweihet haſt. Un⸗
auflöslich iſt das Band, das Liebe um un⸗
ſere Herzen wand, und bis der letzte Faden
von unſerm Leben zerreißt, ſei ſo wie heute der Kuß der Liebe und Zärtlichkeit uns immer neu und beſeligend.“
„Kauuſt Du mir anch für die Dauer und Beharrlichkeit Deiner Gefühle bürgen? Wird mein Herrmann nie durch Treuloſigkeit mein liebendes Herz kränken, und den Angenblick bereuen, der ihn an meine Seele kettete?“ fragte die holde Zauberin.
„Läſtere nicht die Heiligkeit meiner Liebe!“ unterbrach ſie der liebetrunkene Jüngling mit einem ſeelenvollen Kuſſe.„Meine Liebe iſt ewig, wie mein unſterblicher Geiſt, und bei allem, was meinem Herzen heilig iſt, ſchwöre ich Dir ewige Treue, und wenn ich jemals
Dich verlaſſen könnte, ſo verlaſſe mich der
Allerbarmer in dem letzten Augenblinks meines


