Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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ſein Schmerz in lindernde Thränen auflöſte

und er mit Wehmuth fortfuhr:Ach, Adel⸗

heid! das habe ich nicht um Dich verſchuldet!

So lohnſt Du mir für meine heiße Liebe, mir, der ich ſo viel für Dich gewagt und gelitten habe, der ich bereit war, alles, was mir werth und theuer war, ja ſogar mein Leben für Dich aufzuopfern? der ich in dem ſchwerſten Kampfe der Pflicht und Liebe, von dieſem engelſchönen Mädchen verſucht, der

ſüßen Lockung männlich widerſtand, um meine

Treue rein und unbeſcholten Dir zu erhalten? So lohnſt Du mir? Wehe mir! mein ſchönes Himmelsglück war nichts als Täuſchung, Adel⸗

heid hat niemals Liebe für mich gefühlt. Ich

bin verrathen und von ihr, an der meine ganze Seele voll unbegrenzter Zärtlichkeit hing, in meinen ſchönſten Gefühlen und Erwartungen betrogen, und nichts bleibt mir noch übrig,

als meine thörichte Verblendung, meine Leicht⸗

gläubigkeit zu verfluchen. Sein Schmerz verſtummte in dem erneuer⸗ ten Sturme empörter Gefühle, die ſeine Bruſt

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