laſſen? Für Recht und Tugend führen wir das Ritterſchwert, und unerläßliche Pflicht iſt es, die Erde von einem Ungeheuer zu befreien, das mehr als die Peſt und alle Plagen des erzürnten Himmels Verderben verbreitet. Den⸗ noch will ich ſo viel als möglich auch meinem, dem heiligen Vater abgelegten Schwure Ge⸗ nüge leiſten; denn weiſe und gut war des Papſtes Meinung. Wahr iſt es, daß der große Haufen des Volks ſo ſehr am Aeußern hängt, darum will ich von des verworfenen Gregors Miſſethaten ſchweigen, und vor den Augen der Menge die Truggeſtalt des heuch⸗ leriſchen Satans nicht enthüllen. Gleichwohl erkenne ich es für meine unerläßliche Pflicht als Ritter und als Chriſt, von der kein Sa⸗ krament mich entbinden kann, den Frevler zu erwürgen, der in das gleisneriſche Gewand der Heiligkeit ſeine teufliſche Geſtalt verhüllt, der alle Laſter in ſich vereinigt, der nicht allein Räuber und Giſtmiſcher, ſondern auch Seelen⸗ mörder iſt. Auf, mein theurer Sohn! ſiehe ſchon dämmert der Glanz des herannahenden
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