Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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werfen, und Konrads ungerechte Feindſchaft 4 durch die Entdeckung jener Büberei des ver⸗ kappten Böſewichts zu verſöhnen? Ein ein⸗ ziges kühnes Wort konnte Eure und meine Schmach enden, und Ihr konntet zögern, es zu ſprechen?

Mein Blut gäbe ich mit Freuden dahin, erwiderte der Greis,dürfte ich um dieſen Preis meine Ehre retten und ſie ſo rein und makellos zeigen, wie ſie wirklich iſt. Allein, mein Sohn, ſchwer liegt die Härte eines feind⸗ ſeligen Geſchicks auf mir, denn ein furchtbarer Eid hält meine Zunge gefeſſelt; mein ſchreck⸗ liches Loos iſt: dulden und ſchweigen. Dir, mein Sohn, will ich mein unglückliches Schick⸗ ſal enthüllen, frei und offen will ich Dir den redlichſten Bericht von meinem Leben erthei⸗ len; denn in Deinen Augen kann ich länger

nicht als ein Verbrecher erſcheinen.

Ein Blick des Greiſes auf die beiden gut⸗

müthigen Bewohner der Hütte verrieth dieſen

den Wunſch ſeines Herzens, ohne Zeugen ſein Herz dem Sohne ausſchütten zu können;