Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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lichen Wiederſehens nach ſo langer Trennung hob Beider Herzen mächtig empor, und öff⸗ nete ihren trunkenen Blicken die Gefilde der Seligen. Um ſie her ſtanden die beiden alten biedern Hüttenbewohner, und weideten ſich mit vor Frende thränenden Blicken an dieſer ſchö⸗ nen Scene des frohen Wiederfindens. Noch ſchwiegen Vater und Sohn in dem hohen Uebermaaße des ſprachloſen Entzückens, der ihre Herzen zuſammenengte, noch hielten ſich Beide, von hoher beſeligender Wonne erfüllt, feſt und innig umſchlungen, aber deutlicher als alle Sprachen der Erde ſprachen ihre Blicke und ihre Thränen, was kein ſterblicher Mund und keine Sprache zu nennen vermag, und was nur der Edle fühlen kann, der den himmelhohen Werth des glücklichen Wieder⸗ ſehens nach jahrelanger Trennung kennt, wenn ein günſtiges Geſchick den todtbeweinten Freund unverhofft in ſeine Arme führt, und der erſte Kuß die Glücklichen wieder vereint.

Scchweigend lagen ſich Vater und Sohn im Arm, bis nach und nach der erſte heftige

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