Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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dann noch mit mir Glücklichen meſſen? Der ganze Himmel liegt vor mir aufgethan, wenn auch Adelheid der Einwilligung des geliebten Baters beiſtimmt, und meiner Liebe heiße un⸗ auslöſchbare Glut durch Gegenliebe krönt.“

„Wie? zweifelt Ihr daran?“ unterbrach ihn Konrad.„Wer ſollte Euch, den Edelſten, den Tapferſten von unſrer Ritterjugend nicht lieben? Adelheid war ſtets eine gute, folg⸗ ſame und gehorſame Tochter, und wird auch jetzt als ſolche ſich zeigen.“

„Nur aus Gehorſam ſoll die heiß Ge⸗ liebte mir ihre Hand reichen 2u fiel ihm Urach ein.„Verzeiht, Herr Graf, wenn ich mehr als dieſes fordere. Ich liebe Adelheid heiß und innig, wie nur ein Jüngling ein holdes tugendhaftes Mädchen lieben kann, ſie iſt mein einziger Wunſch, mein ſteter Taggedanke und mein Traum, in ihr liegt der ganze Um⸗ fang meines Glücks vereinigt, und ohne den Beſitz der Holden würde mir die Zukunft öde und grauenvoll ſein, ich würde gramvoll da⸗ hin ſchmachten, aber ſo ſchrecklich mir auch