Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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dieſes ſein würde, ſo würde ich dennoch Edel⸗ muth genug beſitzen, mein Glück der Holden aufzuopfern, wenn ſie mir nicht mit Gegen⸗ liebe lohnen kann. Iſt Adelheids Herz vielleicht nicht mehr frei, kann ich es nicht für mich be⸗ ſiegen, ſo ſchwöre ich hier vor Euch und die⸗ ſem Ritter: Ihr ſeid Eueres Wortes dann entbunden, und Adelheid ſei frei und wähle ganz nach ihrem Herzen.“ „Fürchtet nichts, mein theurer Sohn!“ rief Konrad von dieſen edlen Geſinnungen ſeines Freundes durchdrungen aus,„Adelheid weiß Verdienſt zu ſchätzen, und kann unmöglich die Hand des Würdigſten und Edelſten ver⸗ ſchmähen. Noch blieb ihr Herz von Liebe frei, noch iſt es für den erſten Eindruck der⸗ ſelben offen, und daß Ihr dieſen hoffen dürft, dafür muß Euch Euer eigener Werth Bürge ſein.“ Süß drangen dieſe Worte in des Jüng⸗ lings Ohr und belebten ſein Herz mit neuer beſeligender Hoffnung, doch plötzlich ſchlug die Erinnerung an die vorige Seene im Hain Erſte Serie. VII. Band. 4