Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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eint,“ erwiderte Urach mit ungewiſſem Tone, „Sie allein, die theuere Adelheid, wird mein Lebensglück begründen, ich liebe ſie und woll⸗ tet Ihr mir ſie zur Hausfrau ſchenken, dann, edler Freund, dann bliebe mir nichts weiter zu wünſchen übrig, als ein Mittel, Euch mei⸗ nen heißen Dank, mein himmelhohes Glück zu ſchildern.“ Mit ſeurigem Entzücken ſchloß Konrad den Jüngling in die Arme.„Wohl mir,“ rief er entzückt aus,„wohl mir, daß ich die⸗ ſen Tag erlebte! er iſt der Tag meines Glücks! Mit Freuden nenne ich Euch Sohn! Adelheid ſei Euer und mit ihr mein beſter väterlicher Segen!“ G Urach weinte Thränen des freudigſten Ent⸗ zückens an dem Halſe des Greiſes, und konnte ſich kaum überzeugen, daß dieſe Verheißung ſeines Glücks kein bloßer ſchmeichelnder Traum ſei.„Mein thenrer Vater!“ rief er mit Wonne ſtrahlenden Blicken aus:„wie über Alles glücklich macht Ihr mich durch dieſes köſtliche Geſchenk! Adelheid mein! o wer darf ſich