Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Kunde gebracht; o ſagt, edler Urach, ſagt, womit kann ich Euch lohnen? Nur Eines

habe ich, was ich als meinen größten Schatz

erkenne, und was Euerer edeln Thaten viel⸗ leicht die Wage hält, wie wenn ich dies für Euch zum Lohne erkieſte?

Was ich für Euch gethan habe, fiel ihm

Urach ins Wort,das war heil'ge Pflicht des Ritters und des Freundes und dafür habe, ich keinen Lohn verdient. Doch darf ich mir den Sinn Euerer ſüßen Worte nach mei⸗ nem Herzen deuten, dann, Graf, dann öffnet ſich mir in Euern Vaterblicken der Himmel,

und mehr als Krone und Scepter würde

Euere Milde mich beglücken. Wohl mirz, wenn ich das vermag, rief Konrad aus, ndann kann ich Ench doch einen Theil meiner Schuld abtragen, die ich Euch nie ganz bezahlen kann, und Ener Glück wird das Glück meines Alters gründen. Darum ſprecht ungeſcheut, nennt mir den Umfang Eurer Wünſche. Er liegt in Euerer holden Tochter ver⸗