Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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ſelbſt überlaſſen. Macht ihn zum Vertrauten Eures Herzens.

Wie darf ich das wagen, ohne vor ſei⸗ nem Zorne zu zittern?

Nicht doch! Iſt Euere Wahl in Herr⸗ mann von Adlerhorſt nicht untadelhaft? Für⸗ wahr! er iſt der erſte Ritter an Schönheit, Edelſinn, Tapferkeit und an jeder Ritter⸗ tugend. Sei es, daß Urach der Wilde ſein Herz an Euch verlor, und daß Euer Vater die Wünſche ſeines Herzens begünſtigt, das macht Euere Wahl noch nicht tadelnswerth. Zwar haßt Euer Mater den edeln Herrmann, aber er iſt zu edel, als daß er unverſöhnlich haſſen könnte; ich zweifle nicht, daß ſich noch endlich dieſer Haß in Liebe umwandeln würde, wenn er ſich überzeugt, daß die geliebte Adels heid nur durch Herrmann glücklich werden kann. Traute Adelheid! den Vater und ſei⸗ nen Haß gegen Euern Ritter braucht Ihr weniger zu ſcheuen, als einen andern Feind.

Ich einen Feind? wer iſt es?

Nicht von Euch ſelbſt einen Feind, ſon⸗