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Laut ſchluchzend warf ſich die gute Adel⸗ heid in die Arme ihrer theilnehmenden Freun⸗ din.„Ja,“ rief ſie weinend aus, nhier an dieſem Herzen will ich Troſt und Erleichterung meines Kummers ſuchen. O weine mit mir, traute Bertha! ich bin ſehr unglücklich, und eine Zukunft voll Schrecken grauſt mir ent⸗ gegen.“ 3
„Erklärt Euch deutlicher,“ erwiederte Ber⸗ tha, indem ſie die geliebte Adelheid mit Innig⸗ keit an ihr Herz drückte;„ich faſſe den Sinn Euerer Worte nicht. Ihr nennt Euch un⸗ glücklich?“
„Ich bin es! Mein Vater dringt auf's Neue mit Bitten in mich, mir einen Gatten zu wählen; bedarf es wohl noch mehr, um mich unglücklich zu fühlen?“
„Wie kann ein ſolch Verlangen Such äng⸗ ſtigen, das nur Euer Glück gründen ſoll?“
„Haſt Du vergeſſen, Bertha, daß mein Herz ſchon gewählet hat, und daß dieſer Wahl mein Vater fluchen müßte? Hat er nicht meinem Herrmann ewigen, unverſöhnlichen


