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glüht, kann meiner Rache raſche That ver⸗ dammen!“.
„Dies half dem Mörder durch; denn laut wiederholte er mit einem feierlichen Schwure, daß nur gerechter edler Zorn zu dieſem Morde ihn verleitet habe, und der Kaiſer ſprach ihn von der wohlverdienten Strafe frei und hieß ihn in Frieden ziehen. Doch glaubt mir, Graf, der Kaiſer ward durch Gleisnerei be⸗ thört, der Mörder war gewiß ein Mitgenoſſe deſſen, der den Ermordeten zu jenem Buben⸗ ſtück gegen Euch gedungen hatte, und darum eilte er ſo ſehr, ihn dem Tode zu weihen, ehe ſein Mund, von dem Eide entbunden, den Namen des verſteckten Böſewichts verrathen konnte. Gern hätte ich dem Kaiſer und der Ritterſchaft die Augen geöffnet, aber auch mei⸗ nen Mund verſchließt ein furchtbar ſchrecklicher Eid, von dem mich nur der Tod entbinden kann, alsdann, edler Graf, ſollt Ihr mit Schaudern und Entſetzen leſen, was meine Lippen jetzt Euch verſchweigen müſſen. Doch werdet Ihr begierig ſein, den Namen des


