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edeln Freundes zu wiſſen, der Euch von aller Schuld ſo kühn und tapfer gereinigt hat.“
„Mein Herz hat ihn mir ſchon genannt,“ fiel Konrad dem Gaſte ein,„denn nur mein Freund, der oft ſo willig ſchon mit ſeiner
Bruſt im Kampfe mich deckte, konnte ſo frei⸗ müthig als kühn die Vertheidigung und Ret⸗ tung meiner gekränkten Ehre übernehmen. Dieſen Becher dem edeln Urach dem Wilden, dem unnachahmlich großen, edelmüthigen Manne, dem Stolze unſerer Ritterſchaft! Hoch lebe Urach der Wilde! der Retter meiner Ehre!“
„Ja, Graf!“ rief der Fremdling aus und ſtieß den ſchäumenden Becher an.„Ihr habt den Retter Eurer Ehre, Eurer Unſchuld er⸗ rathen. Hoch lebe der edle Urach, zum Ruhm und zum Segen des Vaterlandes!“
„Und zum Segen für mich!“ unterbrach ihn Konrad,„denn Heil mir! ich werde ihn Sohn nennen, und in den Armen des gelieb⸗
ten Sohnes und der holden Tochter auf's neue Erſte Serie. VII. Band. 3
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