Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Konrad von der Wetterburg zu ſchänden; zur Hölle mit dem Nichtswürdigen! und in dem⸗ ſelben Augenblick lag Jener blutend zur Erde hingeſtreckt. Schnell ſprangen zwar die Wärtel des Kampfgerichts und die ſämmtlichen Ritter herbei, dem Fremden zu Hülfe zu eilen und den Todesſtoß von ihm abzuhalten, aber es war zu ſpät.

Verruchter Mönch! rief dieſer ſterbend mit ſtammelnder Zunge,Du haſt mich über⸗ liſtet, dieſer Todesſtreich iſt Dein Werk! Fluch und Wehe über Dich! und hierauf ſchloß der Tod ſeinen Mund auf ewig.

Alles drängte ſich voll Erbitterung nach dem Mörder hin, und ohne Weigern ließ er

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ſich vor den Kaiſer führen.Ich war zu

3 raſch! vief er demüthig aus,allein verzeiht, mein gnädiger Kaiſer, meine raſche That, mein Zorn war gerecht, die freche Läſterung gegen den edelſten deutſchen Mann beflügelte meinen Arm zur Rache, und raubte mir die kalte Ueberlegung. Nur der, welcher nicht für Recht und Edelmuth als edler deutſcher Ritter

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