Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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36 wundene,Graf Konrad von der Wetterburg iſt rein von aller Schuld, die ich ihm boshaft andichtete. Ich war gedungen, ihn öffentlich des Meineids zu beſchuldigen, ſeine holde Tochter, die ſchöne Adelheid, und die Hälfte ſeiner Habe war mir als Preis für dieſes Bubenſtück verheißen. Im ſtolzen Uebermuthe vertraute ich der Stärke meines Armes, aber der Himmel iſt gerecht, er hat entſchieden, und reuevoll lieg ich hier vor Euch, mein gnädiger Kaiſer, und flehe zu Euch empor: laßt mich zu dem Altare führen, um dort durch das heilige Sakrament mein Herz von dem furcht⸗ baren Eide zu entbinden, der mich verpflichtet, den Namen des Böſewichts zu verſchweigen, der mich zu dieſem Bubenſtück gedungen hat! Noch lag ein tieſes Schweigen der Ueber⸗ raſchung und des Erſtaunens über der Ver⸗ ſammlung verbreitet, als plötzlich aus dem Gewühle ein Ritter mit hochgeſchwungenem Schwerte hervorſtürzte.Wie kann ein ſolcher Böſewicht noch Nachſicht und Vergebung hof⸗ fen? rief er aus.Er, der es wagt, den edeln