Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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28 den dicht gedrängten Kreis der Edeln, und löſte ſich in das ſtürmiſche Begehren gegen den Kaiſer auf: das Kampfgericht ſogleich zu ordnen. Der Kaiſer ſchien ſich anfangs da⸗ gegen zu ſträuben, doch endlich gab er den überſtimmenden Bitten der Menge nach. Der Kampf begann. Rieſe gegen Rieſe ſtanden die Kämpfenden gegen einander, ſauſend theil⸗ ten die Schwerter die Luft und krachten Schlag auf Schlag auf Helm und Schild. Lange dauerte ſchon der Kampf, ſchon färbte das hervorſtrömende Blut die Waffenrüſtung der Kämpfer, und immer noch unentſchieden ſchwankte der Sieg, immer hitziger wurde der

Kampf. Schon zagte ich und alle Ritter für

Euren edelmüthigen Vertheidiger, der ſchwächer und immer ſchwächer gegen den Schwarzen und ſeine kraftvollen Schwerrſtreiche ſich zu ver⸗ theidigen ſchien; doch endlich neigte ſich plötz⸗ lich der Sieg auf die Seite Eures Freundes, ſein Gegner fiel. In einem Schweriſtreich ſchien Euer Freund ſeine ganze dahinſinkende Kraft noch einmal zu ſammeln, krachend fiel