Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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gewiß!und ſtraft den Meuchelmord!

fiel der Fremde haſtig ein, mit einer Heftig⸗ keit, daß Schild und Panzer klirrten.Sie ſchläft! fuhr Konrad bitter fort,ſie ſchläft und ſtrafet nicht, mein Schickſal ſtraft dieſe Worte Lügen.

Jedoch beſann ſich Graf Konrad, indem er ſich ſammelte und dem ſchwarzen Ritter die Hand zum Willkommen reichte.Verzeiht dem tiefgebeugten Vater, redete er den Fremdling an, wenn die Erinnerung an vergangene Lei⸗ den, die Euer Anblick und dieſer deutungs⸗ volle Schild in ihm erneuerte, ihm in Euch einige Augenblicke den Gaſt vergeſſen ließ. Dieſer Händedruck ſage Euch, daß Ihr mir willkommen ſeid.

Er winkte einigen Knappen, den Gaſt zu bedienen und ihn von der ſchweren Rüſtung zu entkleiden. Jedoch neues Erſtaunen ergriff den Grafen, als der ſchwarze Ritter jetzt der Waffenkleidung entledigt vor ihm ſtand, und er in ihm einen Greis erkannte, deſſen ehr⸗ würdiges Silberhaar, doch mehr noch die tie⸗ Errſte Serie. VII. Band. 2