die Burg ſeiner Väter und die deutſchen Flu⸗ ren, um unter Kaiſer Konrad's ſiegreichen Fahnen im Morgenlande zu fechten.
Das Gwühl der Schlacht und die Un⸗ ruhen des Krieges betäubten allmählig ſeinen Schmerz, an dem heiligen Grabe fand er den entflohenen Frieden ſeines Herzens wieder, und mit ihm erwachte auch in ſeiner Bruſt der heiße Wunſch, in ſeine friedliche Heimat zurückzukehren, und Weib und Tochter nach
langer Trennung wieder zu umarmen.
Sein Wunſch reifte zum Entſchluß und
dieſer zur That. Mit den Lorbeeren des Ruhms und des Siegs kam der Held in das deutſche Vaterland zurück, voll freudiger Rüh⸗ rung begrüßte er die bekannten väterlichen Fluren, und die zärliche Sehnſucht nach Weib und Kind gab ſeiner Eile Flügel.
Er ſah ſeine Burg, doch vergebens ſpähete ſein forſchender Blick nach den Geſtalten ſei⸗ ner Lieben umher, vergebens lauſchte er an dem hintern Pförtchen der Burg, als des Thurmwächters Trompetenſtoß ſeine Ankunft
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