Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

aler Zärtlichkeit des glücklichen Vaters um

aßte; ſein größter Reichthum war ein gutes ßte; größ ein g

treues Weib, doch all ſein Glück und ſeine Freude ſank vernichtet dahin, und endlos war ſein Schmerz. Als er einſt an einem heitern Wintermorgen, zur Eberjagd gerüſtet, mit den geliebten Söhnen ausziehen wollte, war⸗ 4 tete er vergebens ihrer Ankunft; vergebens rief er ihre Namen, vergebens ließ er ſie in der Gegend ſuchen. Als er endlich in dem Geleite ſeiner Getreuen den Forſt nach ihnen

durchſtreifte, fand er die Geliebten im Dickicht ermordet, und doppelt ſchlug dieſer harte

Schlag den Armen zu Boden, als er in dem blutenden Buſen der Ermordeten zwei Dolche fand, die er an den eingeätzten Namen für das Eigenthum eines Freundes erkannte. Fruchtlos blieb ſein Bemühen, dieſen Fre⸗ vel zu ſtrafen, der treuloſe Freund war ſeiner Rache entronnen, und um den tiefen Schmerz in ſeinem Innern zu tödten, riß Konrad ſich gewaltſam los aus den Armen der weinenden

Gattin, der flehenden Tochter, und verließ

9