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zu entreißen und mich auf ewig mit ihr zu ver⸗ binden? Bernhard. Mit Agneſen, der Tochter meines Freundes Ubald von Wildenfels. Herrmann. Vater! um Gotteswillen!
ſo war es gemeint? o des ungluͤcklichen Irr⸗
thums! So wiſſet dann, daß die Tochter Euers Freundes nie mein Weib werden kann, ohne mich zum Verbrecher zu machen. Ich liebe Agneſen die Tochter Euers Feindes Ruprecht. Meine unbegrenzte Leidenſchaft fuͤr ſie, warf mich auf das Siechbette, und fuͤhrte mich dem Grabe entgegen. Ich wuͤrde rettungslos elend und dem Verderben Preis gegeben ſeyn, wenn Ihr mein heiſſes Flehen um Euere Einwilligung zu meiner Verbindung mit Agneſen verſchmaͤhen ſolltet.
ich hoͤren! ſchrecklich, entſetzlich! mein Sohn gluͤht fuͤr die Tochter meines Feindes? „Herrmann. Ich liebe ſie, ich bete ſie an, ich lebe und webe nur in ihr, und heiß und innig werde ich von ihr wieder gellebt. Mein
Beſitze. In den Augen des Himmels iſt Agneſe ſchon mein Weib, er ſelbſt hat den Bund hüſ⸗ rer Herzen geheiligt.
Bernhard. Fluch und Verderben uͤber
Bernhard. Gerechter Gott! was muß
ganzes Gluͤck beruht einzig und allein auf ihrem
eeine Leidenſchaft, die Dich und mich ungluͤcklich


