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Erilda aus ſeiner umarmung.„Wertwrold!— rief ſie aus,— Du machſt mir Vorwuͤrfe? Mußt auch Du mich an mein Verbrechen mah· nen?“
„O dieſes Verbrechen erfuͤllt mich mit hoher Wonne!— erwiederte Wertwrold,— indem er das bebende Maͤdchen mit wildem Ungeſtuͤm an ſich riß.— Haͤtteſt Du die Welt mit einem Meere von Blut ertraͤnkt oder ein zweites Chaos uͤber die Erde gebracht, Wertwrold wuͤrde dazu laͤcheln und im Triumphe uͤber den Truͤmmern der Vernichtung ſich empor heben.“
„Großer Gott!— rief Erilda voll Ent⸗ ſetzen,— Wertwrold, wer biſt Du?“
„Der Ritter vom blutrothen Federbuſche!— erwiederte Wertwrold mit ſchreckbarem Nachdruck. — Erllda kann keine Barmherzigkeit mehr fin⸗ den, ſie iſt ausgeſtoſſen von dem Himmel, ſie iſt unwiederbringlich mein, und jetzt hinweg mit aller Taͤuſchung, jetzt will ich mich ihr in all meinen gluͤhenden Farben zeigen. So wiſſe dann, ich bin ein Abgeſandter des großen Hoͤllenfuͤrſten, mein Sitz iſt der Schooß des furchtbaren Clwyd, und meine Beſchaͤftigung iſt es: die Laſter der Erde zu haͤufen, und Krieg, Raub und Verhee⸗ rung anzuſtiften. Durch mich entkeimt der Saa⸗ me des Aufruhrs und des Verderbens, den ich in die Herzen der Fuͤrſten ausſtreue und ſie noͤ⸗ thige, das Schwerdt gegen einander aufzuheßen


