Teil eines Werkes 
4. Theil (1805)
Entstehung
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ſeine Hand, blelch war ſeine Wange, und ſein ehrwuͤrdiges Silberhaar war mit Blute befleckt, das aus einer fuͤrchterlich klaffenden Wunde in ſeiner linken Bruſt hervorquoll, und laut Eril⸗ den als die Moͤrderin ihres Vaters anklagte.

Lautes Jammern und Weheklagen erfuͤllte die Gegend, als der blutende Leichnam nach der Burg zuruͤck getragen ward. Weinend und haͤn⸗ deringend verſammelten ſich die Vafallen um die Leiche des ehrwuͤrdigen Greiſes, und jeder Seuf⸗ zer der Weinenden war ein Fiuch uͤber Erilden. Morven hatte alles aufgebotten, um der fliehen⸗ den Verbrecherin nachzuſetzen und ſie zuruͤck zu bringen, allein dieſe Bemuͤhung blieb fruchtlos.

Waͤhrend die ausgeſchickten Knappen mit Fakkeln in der Gegend nach Erilden umherſtreif⸗ ten, hatte dieſe mit Wertwrold das Fahrzeug betretten, das ſie mit Blitzesſchnelle uͤber die ſchaͤumenden Wellen des Clwyd dahin trug. Verzweiſlungsvoll bebte Erilda an dem Buſen ihres Begleiters, und in dem Rauſchen des Stromes, in dem Brauſen des Windes, ſchien eine unſichtbare Stimme ihr furchtbar zuzurau⸗ nen:„Vergebens fliehſt Du, verruchte Moͤr⸗ derin! Gebirge koͤnnen dein Verbrechen nicht decken noch weniger dich vor der Rache des Himmels verbergen. Bis an das aͤuſſerſte Ende der Erde, wird das Schwerdt des Raͤchers Dich verfolgen.

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