Teil eines Werkes 
4. Theil (1805)
Entstehung
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Aℳ. röͤchelte, verrieth ihr, daß der Ermordete ihr Vater ſey.

„Gerechter Gott! was hab' ich gethan!“— rief Erilda ſtarr vor Entſetzen aus, und leblos ſank ſie auf den blutenden Leichnam ihres Va⸗ ters nieder. Wertwrold faßte ſie in ſeine Arme und trug ſie ſchnell in das Freie, wo er ſie auf den ſchwellenden Raſen niederlegte und ihre entflohenen Lebensgeiſter wieder zuruͤck zu rufen ſuchte. Endlich ſchlug Erilda die Augen auf, und ein ſchwerer gebrochener Seufzer, der ſich aus ihrer Bruſt gewaltſam herauspreßte, ver⸗ kuͤndigte die Ruͤckkehr ihres Lebens. Mit fuͤrch⸗ terlich wilden Blicken ſtarrte ſie in die naͤcht, liche Dunkelheit hin und mit ihrer Beſinnungs⸗ kraft kehrte auch die Erinnerung an das Geſche⸗ hene mit aller Schreckbarkeit der Hoͤlle in ihrem

Gedaͤchtniſſe zuruͤck. Mit einem herzzermalmen⸗ den Tone rief ſie aus:„So iſt es denn Wahr⸗ heit? Erilda hat ihre Hand in das Herzblut ihres Vaters getaucht!— verbergt euch, ihr Sterne! verhuͤllt euch, ihr Zeugen meiner ſchreck⸗ lichen That! blickt nicht hernieder auf die ver⸗ ruchte Moͤrderin.“

„Erilda!— ſprach Wertwrold zu ihr,— Erilda, beruhige Dich, hier an meinem Herden iſt Troſt fuͤr Dich!“

„Hinweg! hinweg von mir!— rief Erilda

im verzweiflungsvollen Ton,— Deine umar⸗ 3*