Teil eines Werkes 
4. Theil (1805)
Entstehung
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Erilda. Ich gehoͤre ganz Dein, und keine Macht der Erde ſoll mich Dir jemals ent⸗ reißen. Doch blicke dorthin, unſere Verfolger nahen, wir ſind verloren, wenn mein Vater uns hier findet; laß uns der nahen drohenden Ge⸗ fahr zuvorkommen.

Wertwrold ſteckte einen Dolch in ihre Hand.

Erilda ſtarrte ihn erſchrocken an.„Was ſoll dieſer Mordſtahl in meiner Hand?“— fragte ſie mit ſchwankendem Ton.

„Gebrauche ihn zur Vertheidigung in dem gefaͤhrlichen entſcheidenden Momente.“

In dieſem Augenblicke ſahe man eine Schaar von Knappen ſich naͤhern, an deren Spitze Ritter Rhyswick daher tobte.

„Großer Gott!— rief Erilda aus,— ſie nahen! was ſoll ich thun?

Wertwrold. Dieſer Dolch wird Dich ſchuͤtzen.

Erilda. Wie ſoll ich ihn gebrauchen?

Wertwrold. Rhyswick naht ſich, ihn allein haben wir zu fuͤrchten; ſtoß dieſem Dolch in ſeine Bruſt und wir haben nichts weiter zu fuͤrchten.

Erilda.(mit Grauſen) In die Bruſt mei⸗ nes Vaters? Wertwrold! habe ich auch recht gehoͤrt?